Fischart:
Regenbogenforelle
Länge:
48,5 cm
Gewicht:
1450 Gramm
Datum:
06.05.2018
Gewässer:
Pilsach
Köder:
Spinner
Fänger:
Hans-Georg Schöls / Neumarkt

Nachdem bereits am 01.Mai das Fangen von Forellen in der weißen Laber ab Mittag ungewöhnlich schwierig war, versuchte es unser Mitglied Hans-Georg Schöls am Morgen des 06.Mai in seinem Hausgewässer, der Pilsach. Doch selbst an den besten Stellen, die ihm in den letzten Jahren auch noch spät im Jahr schöne Forellen brachten, nur kleiner Eigennachwuchs. Nach gut 1,5 Stunden dann auf Gummiwurm/Minitwister wenigstens eine 31,5 cm Bachforelle, die aufgrund ihrer Färbung eindeutig als Eigengewächs identifizierbar war. Die folgenden Minuten brachten nichts ein, so dass er wieder seinen bewährten Mepps montierte. Nach einer Fischereikontrolle und einem guten Gespräch mit dem Gewässer-aufseher fischte er noch einige Stellen ab, aber das Ergebnis blieb frustierend, so dass sich der Angler entschloss, das aussichtslose Unterfangen abzubrechen.

Bereits auf seinem Rückweg kam er mit seinem Auto an einer früher guten Stelle vorbei. Plötzlich rührte sich sein Bauchgefühl, doch noch an dieser Stelle einen Versuch zu wagen. Gefühlt, getan, doch auch hier nichts. So wurde der Kescher zusammengeklappt und als er bereits die Spitze seiner Rute einschieben wollte, sah er eine Miniforelle in den kleinen, oberen Gumpen flitzen. Ein Zeichen von Petrus? Mehr aus Frust als Lust riskierte er einen letzten Wurf mit seinem 3er Mepps. Nach nur zwei Kurbelumdrehungen stürzte sich eine große Regenbogenforelle auf seinen Köder. Da sich der Fisch mächtig wehrte und sprang, musste er schnell handeln, da ja der Kescher nicht verfügbar war und das Ufer zu steil für einen schnellen Abstieg ins Wasser für eine Handlandung war. Mit Schwung beförderte der Fischer die Forelle an Land, die sich auch sofort vom Haken löste, da dieser sich leicht aufgebogen hatte. Die feiste Regenbognerin maß 48,5 cm und verfehlte die 3 Pfund-Marke nur um 50 Gramm. Vermutlich war sie erst vor kurzer Zeit aus einer Zuchtanlage entkommen, da sie sehr dickfleischig war und zwei verkümmerte Brustflossen besaß, was auf dem Bild auch gut zu erkennen ist.

 

Fazit. Gib niemals auf und höre auf dein Bauchgefühl!

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