letzte Änderung:

03.09.2018

Email

w.daehne@fv-nm.de

Willkommen auf der Homepage des

gegr. 1905

Gelunger Einstieg in die herbstliche Raubfischsaison

DSCN0882mi

Für Johann Georg Schöls sind die ersten kühleren Nächte am Ende des Sommers immer das Startsignal für die herbstliche Raubfischsaison in der Altmühl.

Als über den Wetterbericht die ersten Morgennebel angekündigt wurden, gab es für den erfahrenen Angler kein Halten mehr.

Bereits um 06.30 Uhr war er am 22.08. am Wasser und montierte an seine Schleppangel eine ca. 15 cm lange, tote Rotfeder. Bereits beim zweiten Wurf stürzte sich ein größerer Hecht auf den Köder, verfehlte ihn aber knapp.

Mehrere Versuche, diesen doch noch zu betören, schlugen aber fehl, so dass der Angler zunächst sein Glück einige Meter unterhalb dieser Stelle versuchte, aber ohne Erfolg. Schließlich erhielt er einen vorsichtigen Biss einige Meter oberhalb der erstgenannten Stelle. Nach dem Anhieb war aber schnell klar, dass dies nicht der erhoffte größere Hecht war, so dass er nach dem Zurücksetzen des evtl. knapp mäßigen Hechtes nochmals am Ausgangspunkt dieses Angeltages sein Glück versuchte.
Tatsächlich packte sofort ein 82 cm langer und 4100 Gramm schwerer Hecht das nun montierte Rotauge und wurde nach einigen kräftigen Fluchten sicher gelandet.
Sollte dies der größere Hecht gewesen sein, der zunächst seine Rotfeder attackierte, aber verfehlte? Eigentlich hatte der Angler diesen doch etwas größer eingeschätzt.

Der Zweifel darüber ließ ihm keine Ruhe, so dass er bereits am nächsten Morgen gegen 06.30 Uhr wieder an dieser Stelle war. Nach ca. 15 Würfen mit einem geschleppten, größeren Rotauge erhielt er endlich den erhofften Biss und nach einigen massiven Fluchtversuchen konnte ein genau 90 cm langer und 5450 Gramm schwerer Hecht in den Kescher geführt werden (siehe Photo).

Die Moral der Geschichte: Sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hoffe auf das Wohlwollen von unserm Schutzpatron. Obwohl an diesem Altmühlabschnitt den ganzen Sommer über kontinuierlich gefischt wurde, gab die Altmühl doch noch zwei schöne Hechte her – Petri Dank!