letzte Änderung:

03.09.2018

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„Hecht-Wahnsinn“ in der Schwarzach

Dass unsere relativ kleine Schwarzach einen sehr guten Hechtbestand aufweist, beweisen die zahlreichen Fangmeldungen der letzten Jahre. Auch Hans-Georg Schöls konnte z.B. am
1. Mai des letzten Jahres einen neuen Rekord-Hecht von fast
1 Meter Länge fangen (siehe unten!).

Am Sonntagvormittag, dem 12.09.10, sollte es von 09.00 Uhr bis ca. 11.15 Uhr wieder auf Hecht gehen, doch der erste Versuch musste abgebrochen werden, da der Angler beim Auspacken feststellen musste, dass er seine Papiere und das Schleppvorfach vergessen hatte. Nachdem er 15 Minuten später wieder am Wasser bei Berg war und sich gerade seinen Weg durch den dichten „Brennnesseldschungel“ zur Schwarzach bahnte, belehrte ihn ein vorbeikommender Radfahrer, dass es in diesem Gewässer keine Fische gebe und er seinen Versuch gleich beenden könne. Der Angler entgegnete, dass es hier sehr wohl schöne Fische gäbe, was vom Radfahrer mit einem höhnischen Gelächter beantwortet wurde.

Wie Recht unser Mitglied jedoch mit seiner Aussage hatte, konnte Hans-Georg Schöls zu diesem Zeitpunkt nicht einmal erahnen. Was der Angler nämlich in den nächsten 25 Minuten erlebte, gehört wohl in die Kategorie „unglaublich - aber wahr“!

Bereits beim dritten Wurf mit der Schleppangel an den Anfang eines tiefen Gumpens fasste ein Hecht von ca. 7 Pfund zu. Der nächste Wurf zum Ende des gleichen Kolkes brachte ein Super-Exemplar von ca. 95 -96 cm Länge und etwa 15 Pfund Gewicht. Da der zerbissene Köder noch am Stahlvorfach hing, warf der Angler noch mal an die gleiche Stelle wie zuvor und noch an der Wasseroberfläche verleibte sich ein ca. 8 Pfund schwerer Esox den Köder ein. Alle Exemplare waren an dem einen Drilling ganz vorne gehakt und konnten so einer waidgerechten Verwertung zugeführt werden.

Da nun die beiden größeren toten Köderfische aufgebraucht waren, musste der Angler zum Auto zurück und sich einen neuen Köderfisch holen, der aber nur ca. 10 cm lang war.

An der nächsten Stelle, die keine 20 Meter vom ersten Gumpen entfernt war, fasste beim vierten Wurf schon wieder ein kapitales Exemplar von 91 cm Länge und genau 13 Pfund Gewicht zu, das ebenso extrem korpulent wie die anderen Hechte war. Leider hatte der Hecht den kleinen Köderfisch dermaßen „inhaliert“, dass er sofort getötet werden musste (siehe Bild!).

Fazit: Man muss nicht an die Rügener Bodden, nach Schweden oder Kanada fahren, um absolute Traummomente erleben zu dürfen. Es reichen auch unsere Vereinsgewässer!